1. Konzept
Eine Außensechskantschraube ist ein Metallzubehörteil, das auch als Außensechskantschraube oder Außensechskantbolzen bezeichnet wird.
2. Oberflächenbehandlung
Bei der Herstellung von Schrauben ist die Oberflächenbehandlung ein unverzichtbarer Schritt. Sie ermöglicht es, die Oberfläche der Schraube so zu gestalten, dass sie bestimmte Anforderungen erfüllt und ihre Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und Optik verbessert werden.
Es gibt viele Arten von Oberflächenbehandlungsverfahren für Schrauben, die gängigsten sind folgende:
Verzinken: Die Bolzen werden in eine Zinklösung getaucht, und das Zink wird durch eine elektrochemische Reaktion Schicht für Schicht auf die Oberfläche der Bolzen aufgetragen, wodurch sie rostfrei und korrosionsbeständig werden.
Feuerverzinkung: Nach der Herstellung der Bolzen werden diese in flüssiges Zink getaucht. Durch eine chemische Reaktion bildet sich auf der Oberfläche eine Zinkschicht, die Rostschutz, Korrosionsbeständigkeit und andere Effekte erzielt.
Schwärzungsbehandlung: Durch eine chemische Reaktion bildet sich auf der Oberfläche des Bolzens ein schwarzer Metalloxidfilm, der die Korrosionsbeständigkeit verbessert.
Phosphatierungsbehandlung: Die Schraube wird in Phosphatierungslösung eingeweicht, um einen Phosphatierungsfilm auf der Oberfläche zu bilden und so die Korrosionsbeständigkeit zu verbessern.
Härtebehandlung: Durch Wärmebehandlung oder Oberflächenbesprühung wird auf der Oberfläche des Bolzens eine Beschichtungsschicht mit höherer Härte gebildet, um seine Festigkeit und Verschleißfestigkeit zu verbessern.
Die oben genannten Verfahren sind gängige Methoden zur Oberflächenbehandlung von Schrauben. Unterschiedliche Behandlungsmethoden eignen sich für verschiedene Anwendungsbereiche und Anforderungen. Bei der Oberflächenbehandlung von Schrauben müssen die entsprechenden Normen und Spezifikationen eingehalten werden, um sicherzustellen, dass die behandelten Schrauben die relevanten Leistungsanforderungen erfüllen.
3. Leistungsniveau
Das Leistungskennzeichen der Außensechskantschraube besteht aus zwei Zahlenteilen, die jeweils den Nennwert der Zugfestigkeit und das Verhältnis der Streckgrenze des Schraubenmaterials angeben.
Eine Schraube mit Leistungsstufe 4,6 bedeutet beispielsweise Folgendes:
a. Die nominelle Zugfestigkeit des Bolzenmaterials beträgt 400 MPa;
b. Das Streckgrenzenverhältnis des Bolzenmaterials beträgt 0,6;
c. Die nominelle Streckgrenze des Schraubenmaterials erreicht einen Wert von 400 × 0,6 = 240 MPa.
Hochleistungsschrauben der Leistungsklasse 10.9 können nach der Wärmebehandlung folgende Eigenschaften aufweisen:
a. Die nominelle Zugfestigkeit des Bolzenmaterials beträgt 1000 MPa;
b. Die nominelle Streckgrenze des Bolzenmaterials erreicht 1000×0,9=900MPa.

4. Der Unterschied zwischen gewöhnlichen und hochfesten Außensechskantschrauben
Gewöhnliche Sechskantschrauben können wiederverwendet werden, hochfeste Schrauben hingegen nicht.
Hochfeste Schrauben bestehen in der Regel aus hochfestem Stahl wie Stahl Nr. 45 (8.8S) oder 20MmTiB (10.9S) und sind vorgespannt. Bei Reibschrauben wird die vorgeschriebene Vorspannung mit einem Drehmomentschlüssel aufgebracht, bei Druckschrauben wird der Torx-Kopf abgeschraubt. Normale Schrauben bestehen üblicherweise aus normalem Stahl (Q235) und müssen nur festgezogen werden.
Normale Schrauben haben im Allgemeinen die Festigkeitsklassen 4.4, 4.8, 5.6 und 8.8. Hochfeste Schrauben haben im Allgemeinen die Festigkeitsklassen 8.8 und 10.9, wobei die Festigkeitsklasse 10.9 am gebräuchlichsten ist.
Die Schraubenlöcher von Standardschrauben sind nicht unbedingt größer als die von hochfesten Schrauben. Tatsächlich sind die Schraubenlöcher von Standardschrauben relativ klein.
Veröffentlichungsdatum: 03.01.2024

